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Lebensmittelverschwendung ist ein moralisches und ökologisches Verbrechen.

Das ist jedermann bewusst. Trotzdem ist es nicht zu vermeiden, dass bei Aperos oder Steh-Imbissen zu offiziellen Anlässen viele Häppchen übrig bleiben – die Stadt will ja nicht knauserig dastehen. Wir als Mitglieder des Stadtparlaments sehen das z.B, bei den Imbissen anlässlich spezieller Sitzungen, wie etwa bei der Budgetsitzung, die immer lange dauert. In der Regel sind die leckeren Platten nach dem Imbiss nicht leer.

TP09 006

Darum habe ich zusammen mit Veronika Meyer (Grüne) eine Einfache Anfrage im Stadtparlament eingereicht.

  1. Was geschieht mit den übriggebliebenen Häppchen von Aperos und Imbissen, welche die Stadt St. Gallen ausrichtet?
  2. Ist es möglich, diese in Zukunft kostenlos, rasch und schonend sozialen Institutionen zukommen zu lassen wie beispielsweise der Gassenküche, der Herberge zur Heimat oder der Heilsarmee?

Es ist uns bekannt. dass auch kleine Gaben von solchen Institutionen gerne entgegen genommen werden. Übertriebene Angst vor mangelnder Lebensmittelhygiene dürfen kein Killerargument gegen die Weitergabe von Übriggebliebenem sein

Artikel im Tagblatt